Sommertheater 2007


Job-Suey oder Kein Dinner für Sünder


Komödie von Edward Taylor. Ins Deutsche übersetzt von Anatol Preissler und Maria Harpner
Aufführungsrechte VVB

Der Inhalt
Keine Ehefrau zu haben, wenn man dem moralinsauren Chef eine solche präsentieren muss, ist schon problematisch; gleich mehrere um sich zu scharen führt aber auch nicht zu der so sehnlich erwarteten Beförderung.

So erwartet Jim Watt zum Abendessen seinen Chef, einen puritanischen Amerikaner nebst Gattin. Da wäre es gut, wenn Jim mit Helen, seiner Mitbewohnerin nicht nur befreundet sondern verheiratet wäre. Helen, die Jim längst wirklich heiraten möchte, weigert sich, diese infame Komödie mitzuspielen und verlässt wutentbrannt das Haus.

Was tun? Der Besuchstermin rückt näher und sämtliche Verflossenen lehnen es ab, Jims Ehefrau zu spielen.


Da bietet sich Putzfrau Edna an, die Rolle zu übernehmen. Alles könnte so schön klappen, wenn da nicht plötzlich noch eine Kollegin als Ehefrau auftreten und gleichzeitig Helen zurückkommen würde. Jetzt hat Jim eindeutig zu viele (Ehe-)Frauen im Haus und Bill McGregor steht mit seiner Gattin Nancy vor der Tür.

Wie sich Jim aus der Affäre zieht und ob er und Helen tatsächlich noch im Ehehafen landen, wird turbulent und urkomisch auf die Bühne gebracht. Turbulente Komödie mit allerhand Verwechselungen und viel Wortwitz.

Wir wünschen beste Unterhaltung!

Personen und ihre Darsteller

Jim WattBankmanager Jan Wiemken
Helen Fosterseine Freundin Yvonne Westerhoff
Edna ChapmanPutzfrauAndrea Meyer
Terri PringleJims SekrtärinAnja Bonitz
Bill McGregorJims ChefManfred App
Nancy McGregorEhefrau von BillKarin App
REGIEPeter Meyer
BühnenbildEgon Schröder

Hinter den Kulissen
Ingrid Wiemken
Max Amann
Marc Schneider

Die Fotos

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Der Autor - Edward Taylor

Foto vom Autor vvb

Bild + Text VVB

Der englische Autor Edward Taylor wurde am 24.2.1931 in Thorpe Bay, Essex, geboren.

Schon während seines Studiums an der Universität Cambrigde begann er seine journalistische und schriftstellerische Tätigkeit.

Er wurde Mitarbeiter der Universit&aum;ts-Zeitung und trat der Marlowe Society, einem Verband freier Schriftsteller, bei. 1955 wurde er in den berühmten Footlights Revue Drama Club aufgenommen, nachdem er in London in BETWEEN THE LINES außerordentlich erfolgreich als Schauspieler debütiert hatte - das Stück lief einen Monat lang vor ausverkauftem Haus im Scala Theatre.

Die BBC reagierte schnell auf diesen Erfolg: sie bot dem vielversprechenden Talent Edward Taylor eine Jahresvertrag als Produktionsassistent an - es folgte eine 36-jährige Karriere bei der BBC, in der Taylor als Moderator und Produzent über 2400 Programme gestaltete. Seine Radiosatire THE MEN FROM THE MINISTRY lief von 1962 bis 1980 und wurde durch BBC World Service auf der ganzen Welt gesendet und in einigen Ländern adaptiert - so z.B. in Finnland, Schweden und Süd-Afrika.

Seine Serie DOES THE TEAM THINK wurde in 300 Folgen ausgestrahlt. Und in seiner Radioshow I'M SORRY, I'LL READ THAT AGAIN verschaffte er John Cleese den Eintritt ins Showbusiness. Darüber hinaus unterstützte er als ebenso kritischer wie ermutigender Mentor viele junge Talente. Neben seiner Tätigkeit für die BBC verfasste Edward Taylor unzählige Beiträge für diverse Fernseh- und Radiosender.

Seiner Feder entstammen außerdem viele äußerst erfolgreiche Theaterstücke. Edward Taylor lebt heute als freischaffender Dramatiker und Drehbuchautor mit seiner Frau und seiner Tochter in Hampstead bei London.


Überstzer - Anatol Preissler

Foto vom Übersetzer

Bild VVB

Anatol Preissler stammt aus einer Theaterfamilie - Vater Regisseur, Mutter Schauspielerin, und so war sein Weg mehr oder minder vorgezeichnet.

Er studierte Theaterwissenschaft und Germanistik und war seit 1995 als Regieassistent und Regiemitarbeiter in über 40 Produktionen vor allem an der Seite von Regisseur Helmuth Fuschl tätig.

Sein Regiedebüt gab er 2001 mit der Tourneeproduktion „Sunset Boulevard„. Weitere Inszenierungen: "Spiel`s nochmal Sam", "Amphitryon", "Der keusche Lebemann", "Sommer in Nohant" (mit Renan Demirkan und Stefan Reck), "Don Camillo und Peppone", "Ganz oder gar nicht", "Butterbrot", "Freunde zum Essen". Zuletzt inszenierte er in Landshut die deutsche Erstaufführung der Komödie "Tom, Dick und Harry".

Außerdem ist er erfolgreicher Übersetzer von Theaterstücken.




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* Peter Meyer *