Sommertheater 2001


Sparmaßnahmen


von Walter G. Pfaus
Aufführungsrechte VVB

Der Inhalt
Sparmaßnahmen

"Wo ist die gute alte Zeit geblieben? Wo sind die Kavaliere? - Wo sind meine Zähne?" - mit diesem Satz beginnt Oma Habermehl die turbulente, pointenreiche Komödie. Sparmaßnahmen stehen den Habermehls ins Haus, denn Vater Hans ist plötzlich arbeitslos. Eine eilig einberufene Familienkonferenz soll wichtige Entscheidungen für die nahe Zukunft treffen - aber die beiden fast erwachsenen Kinder Elke und Florian haben das nicht mehr vorhandene Einkommen für Führerschein und Reisen bereits fest verplant.


Walter G. Pfaus gelingt eine ganz aktuelle Komödie - vor dem Hintergrund einer sehr bekannten und durchaus ernsten Situation frech, schnell, pfiffig, mit glänzend geschriebenen Dialogen, in denen die Gags in rascher Folge nur so "knallen".
Was tun? Hans beschließt das Sparschwein zu öffnen und es ist leer! Jemand hat das Geld schon vorher herausgenommen, aber keiner will es gewesen sein. Hans ist entschlossen, herauszufinden, wer da heimlich das Sparschwein geplündert hat.

Beste Unterhaltung!

Personen und ihre Darsteller
Hans HabermehlManfred App
Bärbel (seine Frau)Karin App
Florian HabermehlDirk Langerenken
Elke HabermehlYvonne Westerhoff
OmaWaltraut Girts
Irma KorbmacherAndrea Meyer
Werner PastorPeter Meyer
Gerorg KotzMax Amann
BühnenbildEgon Schröder
REGIEManfred App / Peter Meyer

Hinter den Kulissen
Gerda Köhler
Ingrid Wiemken
Daniela Albers
Stefanie Brand
Marcus App
Jan Wiemken

Die Fotos

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Der Autor

Foto vom Autor Walter G. Pfaus ist Jahrgang 1943. Die ersten Schreibversuche, so erinnert sich der Autor, hat er schon mit zwölf Jahren unternommen. Seine ersten Kurzkrimis, mit Anfang zwanzig verfasst, wurden in 14 verschiedenen Zeitschriften abgedruckt, die Kriminalromane erschienen bei verschiedenen deutschen Verlagen. Als Buchhändler und als Wirt einer Künstlerkneipe hatte Walter G. Pfaus die Möglichkeit, seinen Kunden und Gästen "auf die Schnauze" zu schauen. Mit den ersten Theaterstücken konnte der Autor dann vom Schreiben leben. Mit 300 Kurzkrimis, 12 Kriminalromanen, 25 Einaktern und 55 abendfüllenden Theaterstücken kann er auf ein beachtliches Opus verweisen.

Der Autor zum Stück

Da ist zunächst mal der "Plot", wie man in meinem Beruf sagt. Im Falle "Sparmaßnahmen" ein Familienstück mit aktuellem Thema. Was Familie betrifft, kann ich aus dem Vollen schöpfen. Nachdem meine Frau und ich drei Kinder großgezogen haben, sind nun unsere 8 Enkelkinder abwechselnd zu Gast. Vieles in den Familienstücken ist selbst erlebtes, entweder bei der eigenen Familie oder bei Freunden und Bekannten.

Nun beginnt das Sammeln von Gags, lustigen oder auch turbulenten Szenen, Situationskomik, Zuordnung der Charaktere usw.. Das kann oft Jahre dauern. Ich sammle grundsätzlich gleichzeitig für 10-12 Stücke Material. Den "Trockenkurs für die Führerscheinprüfung" bei "Sparmaßnahmen" steuerte übrigens mein Freund bei. Er ist Fahrlehrer. Das mit dem "Tisch decken" haben meine zwei Söhne aus Übermut ausprobiert. Dabei gingen zwei Teller zu Bruch. Auch Tageszeitungen sind wahre Fundgruben für mich, denn das Leben scheint ja bekanntlich die schönsten Geschichten. Wenn ich glaube, alles für ein Stück beisammen zu haben, beginne ich zu schreiben.

Ein Lustspiel mit aktuellen, ernstem Hintergrund zu schreiben, ist sehr schwierig. Damit es ein Lustspiel bleibt und nicht zur Tragikomödie wird, ist es wichtig, die nachdenklichen Momente sorgsam zu dosieren. Dass die Geschichte nicht ins Dramatische kippt, müssen in erster Linie die Kinder und die Oma sorgen. Mit ihrer Respektlosigkeit und ihrem trockenen Humor versuchen sie, dem Vater seine schwierige Situation zu erleichtern. Und die Oma hat ja auch noch eine Überraschung parat.




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* Peter Meyer *